Lesen in Neu-Isenburg und Ingelheim

Dieser Sommer steht ganz und gar unter einem Bücherstern. Viele Städte in Deutschland, Südtirol, Österreich und der Schweiz planen und planten Veranstaltungen rund um das Thema Lesen und Bücher. Darunter auch Ingelheim und Neu-Isenburg, dessen Lesewiesen ich am vergangenen Wochenende besucht habe.

StadtLesen in Ingelheim

Am vergangenen Freitag war ich in der Neuen Mitte in Ingelheim, ein erst kürzlich neugestalteter Platz. An diesem Wochenende wurden Sitzsäcke, Bücherregale und ein Podium auf dem Stadtplatz aufgebaut. Menschen lagen lesend und dösend auf den Sitzsäcken und zum Teil sogar auf dem Boden. Das gute und endlich auch mal richtig warme Wetter lud förmlich dazu ein, es sich auf der Leseinsel mitten in der Stadt bequem zu machen.

Ingelheimer Lesewiese

Aktuelle Bücher und Klassiker standen zur freien Verfügung. Auch aktuelle Zeitungen lagen in den Bücherregalen bereit. Das Projekt StadtLesen soll das Erlebnis “Lesen“ in den öffentlichen Raum tragen. Und ich denke, es gelingt.

Lesen ist der Schlüssel zu Bildung. Lesen hilft, die Welt um uns herum zu verstehen und zu entdecken.

In unregelmäßigen Abständen lasen Autoren und Autorinnen auch aus ihren Werken vor.

Bücherregal

Eine Outdoor-Lesung – wie oft gibt es sowas schon? Diesen Sommer öfters. Denn auch Neu-Isenburg scheint zu wissen, wie toll ein gutes Buch an einem schönen Sommertag sein kann.

Akion Lesegarten in Neu-Isenburg

Während es Ingelheim vorrangig ums Vorlesen und Lesen ging, wurde in Neu-Isenburg ein kleiner Lesegarten mit einem Büchermarkt aufgebaut. Leider hatte es aber am vergangenen Samstag als ich dort war geregnet . So dass der Lesegarten in den Vorderhof der Stadtbibliothek, dem Veranstalter des Lesegartens, ziehen musste. Hier war es kleiner, dunkler und enger, was leider sehr schade war. Denn so sahen die vorhandenen Sitzsäcke nicht im Geringsten so gemütlich aus wie die auf der Neuen Mitte in Ingelheim.

der kleine Lesegarten

Ingelheim bot somit eine super Gelegenheit, um entspannt durch ein paar Bücher oder Zeitungen zu blättern, in Neu-Isenburg konnten Bücher allerdings auch erstanden werden. Zwar waren die Preise mit vier Euro pro gebundenem Buch und zwei Euro für ein Taschenbuch nicht unbedingt sehr günstig und die Bücher selbst auch relativ alt – so gab es beispielsweise das Buch „Photoshop und Java 2007″ – aber die Idee, auf einem Büchermarkt auch eine Lesewiese zu errichten, finde ich trotzdem sehr gut. So kann sowohl gelesen als auch gekauft werden. Sonst können Bücher auf Büchermärkten ja oft nur kurz durchgeblättert werden.

Der Büchermarkt

Sonntags gab es in Neu-Isenburg dann aber auch noch 50% auf alle Bücher und Taschenbücher. Und das Wetter war an dem Tag auch besser.

Bücherstand

Wenn der Lesegarten auf einem freien und größeren Platz hätte aufgebaut werden können, wäre die Aktion Lesegarten bestimmt ein großer Erflog geworden. Die Idee fand ich jedenfalls schon mal sehr ansprechend. Ingelheim hatte natürlich das Glück, dass gutes Wetter war und da es sich dabei um eine weitaus größere Veranstaltung handelte, sah das Ganze selbstverständlich auch ein wenig professioneller aus.

Auf bald,
Eure Sophie

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born in 1990 in Wiesbaden, studies Cultural and Communicatuin Studies, Literature and Publishing at the Johannes Gutenberg-University Mainz. She worked as a freelancer for several German newspaper. This fall she spends at the University of Memphis as an exchange student.

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